Stumpfe Verletzungen
Bei stumpfen Verletzungen handelt es sich meist um typische Sportverletzungen wie Verstauchungen, Prellungen, Quetschungen und Zerrungen. Sie sind oftmals sehr schmerzhaft und ihre Heilung ist langwierig. Im Alltag gehören vor allem Kinder und Jugendliche zu den Betroffenen.
Stumpfe Verletzungen ohne Gelenkbeteiligung gehen vorwiegend mit einer Schwellung und einem Bluterguss einher. Durch die Verletzung werden keine Gefäße beschädigt, die Zirkulation von Blut und Gewebsflüssigkeit ist gestört und Blut tritt in das Gewebe aus. So bildet sich ein Bluterguss (Hämatom) bzw. eine Schwellung (Ödem).
Verletzungen ohne Gelenksbeteiligung sind in der Regel harmlos und heilen schnell und komplikationslos aus. Bei Verstauchungen oder Zerrungen handelt es sich meist um Traumata mit Gelenkbeteiligung. Durch Umknicken oder Verdrehen des Gelenkes kommt es zu einer Überdehnung von Muskel- oder Sehnenfasern. Das hat kleine Faserrisse zur Folge, die dann neben der Schwellung und dem Bluterguss zu Schmerzen führen.