Schwangerschaft & Stillzeit

Im Idealfall ist eine werdende Mutter keine „Patientin“. Sie ist nicht krank, sondern erfreut sich vielleicht sogar allerbester Gesundheit.

Dennoch bedeutet eine Schwangerschaft in vielerlei Hinsicht eine große Umstellung: Das heranwachsende Kind findet für seine erste Werdezeit Schutz in der leiblich-seelischen Hülle, die die Mutter ihm bietet. Dazu werden die Vitalkräfte der Frau zunehmend der Entwicklung der kindlichen Wesenheit zur Verfügung gestellt und dadurch verändert. Die Veränderungen finden häufig ihren Ausdruck in Erscheinungen wie morgendlicher Übelkeit und Erbrechen, Müdigkeit, Schwindelgefühlen, vermehrtem Speichelfluss, Verdauungsunregelmäßigkeiten oder Abneigungen gegen bestimmte Speisen und Gerüche. Diese Symptome gehören zu einer ganz normalen schwangerschaftsbedingten Umstellung und sind keine Anzeichen einer Erkrankung. Erst bei übermäßigen, anhaltenden Beschwerden ist unbedingt der fachliche Rat einer Hebamme oder eines Arztes einzuholen.Während der gesamten Schwangerschaft können eine positive innere Einstellung, gesunde Ernährung, rhythmische Lebensweise, Vermeidung von Stress und Hektik, Spaziergänge und eine gute Geburtsvorbereitung das Wohlbefinden der werdenden Mutter sowie die Entwicklung des Kindes fördern.