Heilpflanzengarten
Bei Weleda sind Heilpflanzengärten seit den Anfängen im Jahr 1922 essenzieller Bestandteil der Unternehmenskultur. Neben dem Anbau von Heilpflanzen für die Produktion unserer Arznei- und Körperpflegemittel sind die Gärten ein ideales Mittel, möglichst vielen Menschen die gelebte Unternehmensphilosophie „Im Einklang mit Mensch und Natur“ nahe zu bringen.
Auf einer Hochebene im Norden von Schwäbisch Gmünd befindet sich der größte Heilpflanzengarten der Weleda, der mit seinen 20 Hektar gleichzeitig der größte seiner Art in ganz Europa ist. Über die Pflanzen- und Saatgärten, Bäume, Sträucher und Gewächshäuser schweift der Blick zu den nahen Stauferbergen und dem ferner gelegenen Trauf der Schwäbischen Alb. Etwa 260 verschiedene Pflanzenarten werden hier in biologisch-dynamischer Wirtschaftsweise angebaut. 180 davon werden für die Produktion von Arznei- und in geringerem Maße auch von Körperpflegemitteln eingesetzt.
Biologisch-dynamischer Anbau bedeutet nicht nur, dass keine Pestizide oder andere giftige Stoffe zur Anwendung kommen. Die Kompostwirtschaft und spezielle Präparate aus Kuhdung und Heilpflanzen wie Löwenzahn und Baldrian sorgen für eine hohe Fruchtbarkeit des Bodens. Durch Hecken, naturnahe Teiche und gezielte Nützlingsförderung wird der Heilpflanzengarten als Biotop gepflegt und seine Fähigkeit zur Selbstregulation gestärkt. Die Ausbreitung von Krankheiten und Schädlingen wird begrenzt.
Im Freiland werden vorwiegend ein- und mehrjährige einheimische Arten angebaut. Darunter befinden sich auch 25 verschiedene Gehölze, von denen Blüten, Früchte, Wurzeln, ganze Pflanzen oder die Rinde geerntet werden.