Stumpfe Verletzungen

Bei stumpfen Verletzungen handelt es sich meist um typische Sportverletzungen wie Verstauchungen, Prellungen, Quetschungen und Zerrungen. Sie sind oftmals sehr schmerzhaft und ihre Heilung ist langwierig. Im Alltag gehören vor allem Kinder und Jugendliche zu den Betroffenen. Stumpfe Verletzungen ohne Gelenkbeteiligung gehen vorwiegend mit einer Schwellung und einem Bluterguss einher. Durch die Verletzung werden feine Gefäße beschädigt, die Zirkulation von Blut und Gewebsflüssigkeit ist gestört und Blut tritt in das Gewebe aus. So bildet sich ein Bluterguss (Hämatom) bzw. eine Schwellung (Ödem). Verletzungen ohne Gelenkbeteiligung sind in der Regel harmlos und heilen schnell und komplikationslos aus. Bei Verstauchungen oder Zerrungen handelt es sich meist um Traumata mit Gelenkbeteiligung. Durch Umknicken oder Verdrehen des Gelenkes kommt es zu einer Überdehnung von Muskel oder Sehnenfasern. Das hat kleine Faserrisse zur Folge, die dann neben der Schwellung und dem Bluterguss zu Schmerzen führen.

Lindert Schmerzen und hilft beim Abschwellen
Zur Behandlung bei stumpfen Verletzungen
Bei stumpfen Verletzungen und degenerativen Gelenkserkrankungen

Tipp

Erste Hilfe bei stumpfen Verletzungen

Verstauchungen und Zerrungen heilen schneller, wenn die betroffene Stelle etwa 30–45 Minuten mit Kühlkompressen, Eisbeuteln oder auch kaltem Wasser gekühlt wird. Das lindert nicht nur den Schmerz, sondern verlangsamt auch das Entstehen von Schwellungen. Legen Sie während der Kühlung ein Tuch zwischen Eisbeutel bzw. Kühlkompresse und Haut, um Erfrierungen zu vermeiden. Zusätzlich unterstützt das Hochlagern des verletzten Körperteils – möglichst über Herzhöhe – das Abschwellen, da sich dadurch der Rückfluss des Blutes verbessert.

Heilpflanzen-Info

Arnica montana (Arnika)

Mehr als 150 Inhaltsstoffe wurden im Korbblütengewächs aus den Bergen Mittel- und Südeuropas bereits identifiziert. Arnika wirkt durchblutungsfördernd und regt den Stoffwechsel an. Schwellungen klingen so schneller ab. Durch ihre formgebende Kraft wirkt die Arnika strukturierend, unterstützt den Abbau von totem Zellmaterial und bringt so wieder „Ordnung“ ins Gewebe. Das fördert die Heilung zusätzlich.

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