Wundsein im Windelbereich

Babyhaut ist etwa fünfmal dünner als Erwachsenenhaut und hat anfänglich noch keine ausreichende Hornschicht, die vor äußeren Einflüssen schützt. Häufiges Windelwechseln, Trockenhalten und eine sorgfältige Pflege des Windelbereiches beugen dem Wundsein des zarten Kinderpopos vor. Dennoch kommt es hin und wieder zu Rötungen und Entzündungen, manchmal sogar zu kleinen offenen Hautstellen. Denn Wärme in Kombination mit Feuchtigkeit im Windelbereich kann zarte Babyhaut leicht reizen, das Wachstum von Keimen und das Entstehen von Hautentzündungen begünstigen. Auch schärfere Stuhlgänge (z. B. nach Obstgenuss oder bei Durchfallerkrankungen) können empfindliche Babyhaut irritieren.

Bei Schnitt- und Schürfwunden

Tipp: Vorbeugen und Pflegen mit Calendula Babycreme

Zur Vorbeugung von Wundsein im Windelbereich können Sie Weleda Calendula Pflegecreme (ohne Zink) auf die zarte Babyhaut auftragen. Zur Pflege bei bestehenden leichten Rötungen eignet sich Weleda Calendula Babycreme ideal: Ausgewählte Natursubstanzen wie reines Bienenwachs, hautverwandtes Wollwachs und Zinkoxid schützen die Haut zuverlässig vor Nässe. Calendula wirkt hautberuhigend, wertvolles Mandel- und Sesamöl pflegt sanft und fördert die Hautregeneration. 

Heilpflanzen-Info

Calendula

Calendula, auch Ringelblume genannt, ist bereits seit Jahrhunderten eine der klassischen Heilpflanzen zur Behandlung von Wunden und Entzündungen. Auszüge aus Ringelblumen wirken Wundinfektionen entgegen. Sie reinigt das Wundgebiet, lindert Entzündungsprozesse und fördert die Bildung von neuem Gewebe. Früh morgens, wenn der Tau auf den Blättern getrocknet ist, besitzen die geöffneten Blüten der Calendula die größte Vitalität. Zu dieser Zeit werden bei Weleda die leuchtend orangefarbenen Blütenköpfe geerntet und direkt zur Verarbeitung gebracht. So wird sichergestellt, dass die besondere Heilkraft der Calendula möglichst vollständig erhalten bleibt. Für die Weleda Arzneimittel wird die Pflanze im eigenen Heilpflanzengarten biologisch-dynamisch angebaut. Das bedeutet eine besondere Förderung der Vitalität der Pflanzen und den Verzicht auf chemisch-synthetische Dünger und andere Mittel, die schädliche Rückstände hinterlassen können.

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