Kreation der ikonischen Skin Food
Die ersten kosmetischen Produkte von Weleda waren Haaröl, Haarwasser und Mundwasser. Es folgten Zahncreme, Birken-Elixier und Iris-Reinigungsmilch. 1926 kamen das Massageöl mit Arnika, Rosmarin-Bademilch, Coldcream hinzu – und Weleda Skin Food. Die „Grüne Hautcreme“ mit Auszügen aus Stiefmütterchen, Kamille, Calendula und Rosmarin pflegt die Haut seit einem Jahrhundert natürlich und gesund.
Die Original Weleda Skin Food seit 1926
… und so viele Skin Food Innovationen für die Gesichtspflege
„Das Jahr 1926 lag inmitten einer aufregenden, lebendigen Zeit voller neuer Bewegungen und Ideen.”
Charleston ist Tanz des Jahres 1926
Scheibenwischerfüße, Kniekicker und Schleuderbeine: Der Charleston mischte die Tanzwelt der Roaring 20ies auf. Er heißt wie die Stadt in South-Carolina und hat von Amerika aus die Welt erobert. Seinen Namen bekam der neue Tanz durch das Broadway-Lied „The Charleston“, komponiert von James P. Johnson. Josephine Baker, die in Berlin im Bananenrock auftrat, machte den Tanz in Deutschland bekannt.
Grüne Welle
In den zwanziger Jahren erobern die ersten Ampeln die Städte der Welt. Auf Europas verkehrsreichsten Platz, dem Potsdamer Platz in Berlin, regelte bis 1924 ein Schutzmann den Verkehr. Mit einer Trompete machte er auf sich aufmerksam und wurde „Posaunenengel“ genannt. 1926 versuchte die Stadt, den Verkehr zentral zu regeln. Alle Ampeln schalteten gleichzeitig von Rot auf Grün. Das erste Verkehrschaos folgte. So wurde die „Grüne Welle“ erfunden.
Internationaler Vegetarier Kongress
In London fand 1926 der 6. World Vegetarian Congress der Internationalen Vegetarischen Union statt. Vom 25. bis 30 Mai trafen sich Delegierte aus Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Holland, Portugal, Schweden, Spanien und der Tschechoslowakei. Das Menü wurde im The Vegetarien Messenger veröffentlicht und klingt lecker:
Die Herrenmode wird sportlich
Sportswear wird Freizeitmode. Die Herren tragen Clubjacken aus dem Tennisverein, Ballonmützen und Knickerbocker. Die weiten Hosen mit ihrem Bund unterhalb des Knies wurden bis dahin nur im Sport getragen. Beim Wandern, Radfahren oder Golfen.
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Für normale und trockene Haut
Wiederentdeckung der Natur
Lichtbäder mit Freikörperkultur, Naturheilkunde, Antialkoholismus, Sport und gesunde Ernährung – in den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts sehnten sich viele Menschen nach Natürlichkeit und freier Entfaltung – so wie heute. Industrialisierung und Verstädterung hatten das Leben verändert. Als Gegenbewegung entstand die Lebensreform, in der Menschen sich bewusster ernährten, mehr Zeit in der Natur verbrachten und ihren Alltag insgesamt natürlicher gestalteten. Aus dieser Bewegung entstanden auch die Reformhäuser.
Das „Kleine Schwarze“ von Coco Chanel
Mit der Verbannung des Korsetts, wadenlangen Röcken und luftigen Hosen hatte Gabrielle „Coco“ Chanel die Damenmode des jungen 20. Jahrhunderts revolutioniert. Sie entwarf ein simples schwarzes Kleid ohne Rüschen, ohne Schnürung, ohne Protz. Das „Kleine Schwarze“ wurde zum Symbol für Freiheit, Stil und Selbstbewusstsein. 1926 erschien es in der amerikanischen Vogue. Seither hat der zeitlose Klassiker einen Platz in fast jedem Kleiderschrank gefunden.
Elisabeth und Marilyn
Am 21. April 1926 wurde Elizabeth Alexandra Mary aus dem Hause Windsor in Mayfair, London, geboren. Sechs Wochen später, am 1. Juni, kam im General Hospital von Los Angeles Norma Jeane Baker zur Welt. Als dreißigjährige Frauen sind sie sich ein einziges Mal begegnet. Marilyn Monroe reiste mit ihrem Mann Arthur Miller zu einer Filmpremiere nach London und wurde im Buckingham Palace empfangen.
Wiederaufbau des Goetheanum
Das Goetheanum ist ein einzigartiges Bauwerk, das die Ideen und Gedanken der Anthroposophie in der Sprache der Kunst ausdrücken soll. Das Erste Goetheanum wurde durch einen Brand in der Silvesternacht 1922/23 zerstört. Ein Jahr vor seinem Tod kreierte Rudolf Steiner das Modell des zweiten Goetheanums, das in den Jahren 1925–1928 brandsicher in Eisenbeton errichtet wurde. Es war einer der ersten monumentalen plastischen Betonbauten überhaupt und zieht heute viele Architektur-Fans aus der ganzen Welt an.
Red telephone box
Der Architekt Sir Giles Gilbert Scott hat mit seinem roten Design des Telefonhäuschens einen Wettbewerb gewonnen, den die Royal Fine Arts Commission veranstaltet hatte. Im März 1926 wurde am Londoner Charing Cross die erste rote Box aufgestellt. Telefonieren war neu und aufregend. Im selben Jahr wird in Berlin wird in der Urania zum ersten Mal ein Vortrag über dieses spannende Thema gehalten: „Telefonie - einst, jetzt und in der Zukunft".























