Gesundheit

Wie verläuft eine Erkältung?

Bei ersten Anzeichen, wie Kratzen oder Schmerzen im Hals, verstopfter oder laufender Nase, Müdigkeit und begleitenden Kopf- und Gliederschmerzen ist Aufmerksamkeit geboten. Diese Symptome deuten zumeist auf eine beginnende Erkältung hin. Dauer und Verlauf einer Erkältung sind sehr individuell. Auch die Beschwerden im Rahmen einer Erkältung variieren. Oft sind die oberen Atemwege durch die von Viren ausgelöste Erkrankung betroffen: Husten, Schnupfen, Halsschmerzen oder Heiserkeit sind die Folge, aber auch erkältungsbedingte Kopf- und Gliederschmerzen können auftreten. Zudem kann eine Erkältung mit oder ohne Fieber verlaufen. Im Idealfall gelingt es, einen vollständige Ausbildung der Erkältung zu verhindern oder den Verlauf abzumildern und mit einem gestärkten Immunsystem aus dem Krankheitsgeschehen hervorzugehen.

In der Regel sollten die Beschwerden nach einer Woche besser und nach gut zwei Wochen praktisch verschwunden sein. Kommt es zu Komplikationen, verlängert sich die Genesungsphase deutlich und eine ärztliche Abklärung ist erforderlich.

Ein grippaler Infekt verläuft klassischerweise in drei Phasen: Schwächung, Auseinandersetzung, Genesung.

Die 3 Phasen einer Erkältung

1. Phase der Schwächung - Erste Symptome einer Erkältung

Die Betroffenen sind oft müde und abgeschlagen, haben kalte Füße und frösteln. Manchmal kommen auch Kopfschmerzen hinzu. In dieser Phase kann der weitere Verlauf der Erkältung wesentlich beeinflusst werden. Die Unterstützung des Wärmeorganismus, etwa durch geeignete Öleinreibungen oder ansteigende Fußbäder, fördert die Durchblutung der Schleimhäute in den Atemwegen, sodass die Immunabwehr dort gestärkt wird. Begleitend lindern Weleda Arzneimittel die beginnenden Erkältungssymptome und unterstützen den Wärmeorganismus von innen.

2. Phase der Auseinandersetzung - akute Phase einer Erkältung

Schnupfen, Husten, Kopf- und Gliederschmerzen sind schon da oder bahnen sich deutlich an. Das Immunsystem arbeitet auf Hochtouren. Weleda Arzneimittel unterstützen in dieser Phase aktiv, regen die natürlichen Abwehrkräfte an und lindern die Erkältungsbeschwerden wirksam.

3. Phase der Genesung

Eine leichte, vitaminreiche Kost und frische Luft stärken das Immunsystem. Viel trinken unterstützt die Schleimhäute bei der Ausheilung. Öleinreibungen, Fußbäder und Ruhe helfen dem gerade genesenen Organismus, das Gleichgewicht zu halten, Kraft zu schöpfen und ein erneutes Krankwerden zu verhindern.

Die 3 Phasen im Überblick

Schwächung
Anzeichen:  Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Frösteln, Kopfschmerzen
Anwendung: Ansteigendes Fußbad, Öleinreibung, warme Getränke, Anthroposophische Arzneimittel (z.B. Infludoron , Infludo)

Auseinandersetzung:
Anzeichen:  Halsschmerzen, Fieber, Schnupfen, Husten
Anwendung: Brustwickel, Halswickel, Anthroposophische Arzneimittel (z.B. Infludoron , Infludo, Weleda Hustensaft)

Rekonvaleszenz:
Anzeichen: Schwäche, Schleimbildung, langsam wachsender Appetit
Anwendung: Öleinreibung, viel Trinken, leichte, vitaminreiche Kost, Anthroposophische Arzneimittel (z.B. Infludoron)

Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Arzt oder Apotheker, welches Arzneimittel für Sie geeignet ist.

Bei fieberhaften Erkältungen
Bei akutem Fieber, Schüttelfrost und Gliederschmerzen
Lindert den Hustenreiz und löst den Husten

Was tut uns jetzt gut?

Ruhe und Wärme

In den Phasen einer Erkältung abends vor dem Zubettgehen nach einem ansteigenden Fußbad den Körper mit einem Körperöl einreiben. Diese Zuwendung tut gut und durchwärmt. Morgens nach dem Aufstehen auf warme Füße achten. Sind diese kalt, ein warmes Fußbad nehmen. Ein warmes Getränk zum Frühstück, das mit vielen wertvollen Vitaminen zur Stärkung beiträgt. Nachdem die akute Erkrankung überwunden ist: Abends vor dem Zubettgehen den Körper mit einem Körperöl einreiben. Tagsüber auf einen rhythmischen Tagesablauf, regelmäßige vitaminreiche Mahlzeiten und Ruhepausen achten.

Schlafen Sie sich gesund!

Ein Drittel unseres Lebens verschlafen wir. Und das aus gutem Grund: Unser Körper regeneriert sich im Schlaf. Sieben Stunden pro Nacht sollten es im Durchschnitt sein, damit sich Zellen erneuern können und das Immunsystem ausreichend neue Abwehrzellen herstellt. Zugleich verarbeiten wir träumend, was wir am Tag erlebt haben, und entlasten so unsere Seele. 

Gut durchatmen!

Nase, Rachen und Bronchien leisten viel, um den Körper vor grippalen Infekten zu schützen. Wir atmen die frische Luft in die Lunge und bringen die „verbrauchte“ Luft wieder ins Freie. Beim Einatmen wird die Luft gefiltert, erwärmt und befeuchtet. Zusätzlich haben die Atemwege eine wichtige Funktion bei der Infektabwehr: Das Immunsystem wacht mit diesem Austausch über die Außenwelt, erkennt so Erreger und kann, wenn notwendig, darauf mit einer Abwehrreaktion reagieren.

Wann sollte ein Arzt aufgesucht werden?

Bei fieberhaften Erkältungen sollte man einen ärztlichen Rat einholen, wenn:

  • eine schwere Grunderkrankung vorliegt;
  • die Beschwerden besonders heftig sind und plötzlich  hohes Fieber und starker Schüttelfrost auftreten;
  • das Fieber länger als 3 Tage andauert und/oder 39°C übersteigt;
  • eitriges oder blutiges Sekret oder Auswurf auftreten;
  • man unter Atembeschwerden leidet;
  • man Schmerzen oder ein starkes Druckgefühl im Bereich der Stirn- und/oder Wangenknochen hat.